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Die eigentliche Reliquie ist ihre Botschaft

Von 5. bis 8. Mai 2015 machte in Linz ein Schrein mit Reliquien der heiligen Therese von Lisieux Station. Die Zur-Schau-Stellung der Reliquien war nicht jedermanns Sache, die Spiritualität der französischen Karmelitin fasziniert bis heute – und zwar ganz unterschiedliche Menschen.
Ausgabe: 2015/20, Reliquien, Therese von Lisieux, Karmel
12.05.2015
- Josef Wallner
„Als ich vor dem Reliquienschrein der heiligen Therese saß, fragte ich mich: Was berühre ich da?“, sagt Sr. Anna Pointinger. Die Marienschwester vom Karmel lebt in der geistlichen Familie und Tradition der heiligen Therese (1873–1897): „Das, was Therese zurückgelasssen hat – das bedeutet ja das Wort Reliquie –, sind für mich nicht ihre Knochen, sondern ihre Botschaft vom sogenannten kleinen Weg.“ Mit dem kleinen Weg meint Therese, dass die Kleinigkeiten des Alltags, die ja unser Leben ausmachen, auch im geistlichen Leben das Entscheidende sind, so Sr. Anna. Das war im 19. Jahrhundert eine Revolution, wo Glaube sehr einseitig als religiöser Hochleistungssport gesehen wurde: Je länger Menschen beten, je öfter sie in die Messe gehen, je mehr gute Werke sie vollbringen, desto gläubiger. Der kleine Weg war eine Befreiung aus diesen Zwängen. Das Tagebuch von Therese, in dem sie ihre Erfahrungen niedergelegt hat, fand seither millionenfach Verbreitung: „Ihr geht es darum, die eigene Kleinheit und Armut anzunehmen und im Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit alles von ihm zu erwarten –  nicht die Leistung, die Liebe macht frei“, fasst Sr. Anna zusammen. Im Zeitalter der wirtschaftlichen Hochleistungsgesellschaft auch heute eine aktuelle Botschaft.
Die Marienschwestern sind mit Jugendlichen ihrer Fachschule aus Erla zu einer Feier­stunde vor den Reliquienschrein gekommen. Eine Schülerin schreibt darüber: „Alles war sehr schön, aber am meisten hat mich beeindruckt, dass Therese sich für die Liebe entschieden hat. Sie ist in meinem Leben zur Botschafterin der Liebe geworden und sie zeigt mir, dass Liebe und Glaube das Wichtigste sind.“

Kirchenpolitischer Sprengstoff


Die Theologin und AHS-Professorin Dorothea Schwarzbauer-Haupt weist auf den verborgenen Sprengstoff in den Erfahrungen von Therese von Lisieux hin, der bisher kaum Beachtung fand: „Die von vielen sehr verehrte Karmelitin fühlte sich zur Priesterin berufen. Das wird sogar in ihren Heiligsprechungsakten bezeugt. Sie schreibt: „Ich fühle mich zum Priester berufen. O Jesus … mit welcher Liebe würde ich dich in Händen halten …“ Obwohl sie sich mit der Antwort zu trösten versuchte, „meine Berufung ist die Liebe“, litt sie unter dem Ausschluss vom Priesteramt, so Schwarzbauer-Haupt: „Dieses Zeugnis zeigt, dass die Berufung von Frauen zum Priesteramt keine neuzeitliche Mode ist, sondern Geschenk Gottes.“ Ob allerdings das Herumführen von Gebeinen ein zeitgemäßes Mittel ist, diese Botschaft in der Kirche zu verbreiten, darf bezweifelt werden, meint Schwarzbauer-Haupt: Gibt es nicht andere Mittel, dieser Frau, ihrer spirituellen Botschaft und kirchenpolitischen Sprengkraft in der Diözese Geltung zu verschaffen, als einen mittelalterlichen Kult wiederzubeleben, der viele Menschen des 21. Jahrhunderts vor den Kopf stößt und gut geeignet ist, Vorurteile gegen die Kirche als vorgestrige Institution weiter zu festigen?
 

Therese im Regenwald


Einen wichtigen Platz nimmt Therese von Lisieux auch im Leben von Bischof Erwin Kräutler ein. Schon als Student fängt er an ihren Schriften Feuer. „Als Priester und seit 1981 als Bischof gestehe ich, dass ich vieles Therese verdanke, unserer ‚heiligen Therese vom Kinde Jesu‘, ‚Therese von Lisieux‘ oder einfach ‚Kleine Therese‘“, schreibt der Bischof über sein Verhältnis zu der Heiligen.

Papst Franziskus und die Rosen


In der Zeit, als Papst Franziskus noch Erzbischof von Buenos Aires war, fällt seinen Gästen eine Schale mit weißen Rosen auf und ein Bild der heiligen Therese von Lisieux: „Wenn ich ein Problem habe, bitte ich diese Heilige nicht, dass sie es lösen soll, sondern dass sie es in ihre Hände nehmen und mir helfen möge, es anzunehmen. Und als Zeichen erhalte ich fast immer eine weiße Rose.“ (Aus der Biografie über Papst Franziskus von Daniel Deckers.)
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