SchülerInnen der 4b der Hauptschule Bad Schallerbach haben sich zum Artikel „Eltern verzichten auf Erziehung“ (KIZ Nr. 43) Gedanken gemacht. Einige Beispiele:
- Manche Eltern meinen, die Lehrer sollten ihre Kinder in der Schule erziehen, damit sie zu Hause folgen. Die Lehrer können aber nicht alle Schüler erziehen, sie sollen es auch nicht tun.
- Kinder, die selbst geschlagen werden, schlagen ihre Kinder wieder. Erziehung muss auch ohne Gewalt möglich sein! Aus Unsicherheit und oft aus Bequemlichkeit kommt es zu einem Erziehungsverzicht der Eltern, der der Schule sehr viel aufbürdet.
- Ich finde, dass die meisten Eltern alles auf die leichte Schulter nehmen. Wenn verantwortungsbewusste Eltern für ihr Kind sorgen, dann wird dieses seine Erfahrung als Kind sicher seinen Kindern weitergeben.
- Wir Jugendliche sind nicht schwerer zu erziehen als vor hundert Jahren. Es gab immer Konflikte zwischen Eltern und Kindern. Das einzige, was Jugendliche wollen, ist Verständnis. Man sollte bei Problemen miteinander reden.
- Es gibt Eltern, die durch den Beruf abgelenkt sind und für die Kinder keine Zeit haben. Das Wichtigste ist, dass man die Meinung von Jugendlichen hört.
- Ich meine, eine kleine Strafe ist nicht schlecht für das Kind, um Respekt vor Erwachsenen zu haben.
- Die Kirche sollte einmal einen Gottesdienst über Konflikte zwischen Eltern und Kindern machen. Die Eltern sollten sich mit ihren Kindern unterhalten. Die Lehrer sollten das machen, was Kinder mögen.
- Nur wenn sich Eltern und Kinder wirklich beide bemühen, kann man wirklich was erreichen.
- Ich glaube, dass die Eltern zu wenig Zeit für ihre Kinder haben.
- Ich glaube, dass sich manche Eltern zu viel mit den Kindern streiten, weil sie sich zu viel sagen lassen.
- Manche Eltern kommen nicht mehr mit ihren Kindern zusammen.