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Todsünde als Tugend

Vom Geiz bis zur 7-tägigen Arbeitswoche für alle ist es nicht mehr weit
Ausgabe: 2004/50, Spar, Tugend, Todsünde, Koller, Geiz, Einkaufen, Kirche
11.12.2004
- Elisabeth Leitner
Ist Geiz wirklich „geil“? Welche Geisteshaltung sich hinter diesem Werbeslogan verbirgt, darüber sprach die KIZ mit Edeltraud Koller.

KIZ: Mit „Geiz ist geil“ wird werbewirksam der Zeitgeist auf den Punkt gebracht. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

MMag. Edeltraud Koller: Das Geiz nichts Gutes ist, das scheint noch immer klar, auch wenn dies in der Gesellschaft nicht mit „Todsünde“ bezeichnet wird. Ein Slogan wie dieser verfestigt aber ein neues Werteverständnis. Das Hauptkriterium für Kaufentscheidungen ist der Preis. Es zählt das Schnäppchen, das man beim Diskonter ersteht.

Sparen um jeden Preis, egal ob Reich oder Arm, scheint „in“ zu sein. Ein neuer Trend?

Nicht nur jene, die sparen müssen, sparen. Auch die „Wohlstandsmenschen“ haben Spaß daran, sparsam zu kaufen und zu wissen, welche Angebote es nächste Woche beim Hofer gibt. Der billige Preis schafft Befriedigung, die Freude ist groß, dass man etwas günstig erworben hat. Während man früher verschwiegen hat, dass man zum Diskonter geht, steht man heute dazu nach dem Motto „Ich bin ja nicht blöd!“ (Werbelinie MediaMarkt). Sprüche wie „Geiz ist geil“ vermitteln unterschwellig die Botschaft, dass man im Trend liegt und recht damit hat.

Ist Geiz ein neuer Lebensstil?

Es gibt Geiz als Lebensart: z. B. wenig einkaufen, Preisvergleiche machen, Teesackerl mehrmals verwenden, sich „reich knausern“. Geiz als Konsumkritik bedeutet sich auszuklinken aus der Konsumgesellschaft, Lebensqualität zu gewinnen und nur das zu kaufen, was man wirklich braucht.

Es ist interessant zu beobachten, dass obwohl auf der einen Seite viel gespart wird, Unsummen im Freizeit- und Sportbereich ausgegeben werden. Auch das hat zu tun mit Prestige und Lebensstil. „Einkaufen macht Spaß“ und entwickelt sich immer mehr zum Freizeitangebot. Welche Auswirkungen hat das auf die Gesellschaft? Wenn Einkaufen zur Freizeitaktivität wird, dann hat dies eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten zur Folge, die auch den arbeitsfreien Sonntag zu Fall bringen kann. Einkaufen am Sonntag wird als Form der Freizeitgestaltung verstanden.

Dass „Spar“ am Sonntag am Linzer Bahnhof geöffnet hat, sorgte für Aufregung. Welche Aufgabe hat hier die Kirche?

Für „Spar“ zählt das Eigeninteresse, der Focus ist nur auf den Gewinn gerichtet. Der Spar-Konzern nimmt hier seine Verantworung gegenüber der Gesellschaft nicht wahr, was verwunderlich ist bei einem Konzern, der fair gehandelte Produkte verkauft.

Die Kirche soll das Phänomen zunächst wahrnehmen und den Blick dahinter werfen. Es gilt die Frage nach Arbeits- und Produktionsbedingungen zu stellen und auf andere Werte als auf Geld hinzuweisen. Was ist Lebensqualität? Zum Wohlstand gehört nicht nur Geld, sondern auch, dass wir in Frieden leben, ein intaktes Sozialgefüge und positive Zukunftsaussichten haben. Die Kirche ist hier als Institution gefordert, aber auch jede/r Einzelne zählt: Die Macht der Konsumenten sollte man dabei nicht unterschätzen. Auch mein Einkauf wirkt sich aus!

Tipp: „Geiz ist geil – Alte Todsünden als moderne Tugenden?“, Vortrag am Mi., 15. Dezember um 18.15 Uhr, KTU, Betlehemstraße 20, 4020 Linz.




„SPAR“ dir das



Zur Sache

Mindestens 500 Menschen, unter ihnen viele Kirchenleute und Gewerkschaftsvertreter demonstrierten am Sonntag, 5. Dezember am Linzer Hauptbahnhof gegen die Öffnung des SPAR-Marktes am Sonntag. Sie folgten damit einem Aufruf der Allianz für den arbeitsfreien Sonntag (23 Organisationen aus Politik, Gewerkschaft, Kirche und Vereinen).Wie Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bei der Bahnhofseröffnung am 3. Dezember die Einhaltung der Sonntagsruhe einmahnte, hatte auch Bischof Maximilian Aichern (Bild) bei der Segnung des Gebäudes appelliert: Gott ruhte am siebten Tag, nachdem er sein Schöpfungswerk vollendet hatte. Wir Menschen sollen uns das zum Vorbild nehmen, nachdem nun das Werk des Bahnhofs vollendet ist.

Auch die Naturfreunde, Mitglieder der Allianz für den arbeitsfreien Sonntag, haben an SPAR appelliert, von der Sonntagsöffnung abzugehen.

KA-Präsidentin Margit Hauft hat in ihrer Ansprache bei der Demonstration gemeint: „Ich spar mir Gedanken zur Firmenphilosophie von SPAR.“ Hubert Gratzer von der Musikgruppe „Widerstand“ nannte den Bahnhof ein „Shoppingcenter mit Gleisanschluss“.
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