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Unterschlupf im Ufo

Die Jugendnotschlafstelle in Linz ist für viele Jugendliche der letzte Anker
Ausgabe: 2004/51, Unterschlupf, Ufo, Jugendnotschlafstelle, Jugendliche, Seelsorge
14.12.2004
- Heinz Niederleitner
Seit 2002 betreibt die Soziale Initiative eine Schlafstelle für Jugendliche. Dorthin können alle kommen, die sonst keinen Platz mehr haben.

„Unsere Jugendlichen haben überhaupt keine Lobby“, sagt Wolfgang Waldburger, Leiter der Jugendnotschlafstelle in Linz. Es sind Jugendliche, die auf der Straße leben, die von zu Hause ausgerissen sind, die sich „auf der Flucht“ befinden: vor dem System, vor Gewalt in der Familie oder vor sich selbst. Manche waren in diesen oder jenen sozialen oder pädagogischen Einrichtungen, sind dort rausgeflogen oder einfach gegangen und auf der Straße gelandet. Im „Ufo“ können sie ihre Grundbedürfnisse nach Nahrung, Hygiene und Schlaf decken. Von 18 Uhr bis 9 Uhr morgens steht ihnen die Notschlafstelle offen.

Jeder kann kommen

Das „Ufo“ ist eine niederschwellige Einrichtung, das bedeutet, dass die Überwindung der Jugendlichen zu kommen, möglichst klein gehalten wird. Sie werden nicht mit Beratung und Betreuung überrannt. „Niederschwellig bedeutet auch, dass die Jugendlichen kommen können, wenn sie Alkohol oder Drogen konsumiert haben“, sagt Waldburger. Wenn es notwendig ist, werden sie in ein Spital gebracht. „Es wird jedoch immer schwieriger, für diese Jugendlichen einen Platz zu bekommen“, sagt Waldburger. Positive Ausnahmen seien das Elisabethinenkrankenhaus und die Barmherzigen Brüder.

Jugendliche finden Ruhe

Im Haus selbst herrscht absolutes Drogen-, Gewalt- und Alkoholverbot. Im „Ufo“ können die Jugendlichen Ruhe finden von der Flucht oder vom Leben auf der Straße. Das Zusammenleben während der Nacht klappt meist ausgezeichnet: „Bei uns herrscht fast so etwas wie ein Familienleben. Da liegt ein farbiger Jugendlicher neben einem Skinhead.“ Von den zehn Plätzen des „Ufo“ sind durchschnittlich acht bis neun belegt, derzeit sind es sechs.
Um 8 Uhr ist Weckzeit, die Jugendlichen bekommen ein Frühstück, bevor die Jugendnotschlafstelle schließt. Die Jugendlichen müssen nichts zahlen. „Im Durchschnitt bleiben sie 22 Tage bei uns. Zwei bis drei Wochen wollen sie in Ruhe gelassen werden, dann beginnt eine spannende Zeit, wenn sie ihre Situation verändern wollen“, erzählt der Schlafstellenleiter. Niederschwelliges Arbeiten bedeutet auch, dass man darauf wartet, dass die Jugendlichen von selbst „soweit“ sind: Wenn der Jugendliche es will, setzen Beratung und Betreuung ein, werden andere Stellen eingeschaltet, denn ist die Motivation am größten. Nur sehr wenige Jugendliche wählen die Rückkehr auf die Straße.
Neben dem „Ufo“ gibt es das WAKI des Zentrums Spattstraße, eine Jugendnotschlafstelle mit höherschwelligem Ansatz. Mit dem WAKI arbeitet das „Ufo“ gut zusammen. Ebenso mit der Arge Trödlerladen: Dreimal in der Woche können die Jugendlichen 7 Euro Taschengeld dort verdienen. Ein Betreuer aus dem „Ufo“ begleitet sie, denn das gemeinsame Arbeiten ist eine Möglichkeit, unverkrampft mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.




Notschlafstelle für Steyr


Zur Sache

Im Zuge einer Studie über die Situation Jugendlicher in Steyr im Jahr 2001 wurde von verschiedenen Institutionen der Wunsch nach einer Krisennotschlafstelle für Kinder- und Jugendliche auch in Steyr geäußert.„Anlass für die Studie waren einige Selbstmorde von Jugendlichen und ein akutes Alkoholproblem bei Jugendlichen“, sagt Mag. Paula Steiner von der Steyrer Plattform gegen Gewalt an/unter Jugendlichen, der Vertreter/innen verschiedener Steyrer Sozialeinrichtungen, Ämter, Behörden und Pädagog/innen angehören. Die Plattform war nach der Präsentation der Studie im Sozialausschuss von der Stadt beauftragt worden, auf Grundlage der Studie eine Prioritätenliste zu erstellen, auf welcher die Notschlafstelle für Kinder- und Jugendliche ganz oben rangiert.

Prozess noch offen

Angedacht ist in dem noch offenen Prozess eine möglichst niederschwellige Einrichtung, allerdings mit der Möglichkeit einer umfassenden Betreuung. Kinder- und Jugendlichen können aus verschiedenen Gründen in die Einrichtung kommen können: Sei es, dass sie von psychischer, physischer und sexueller Gewalt bedroht werden, dass sie obdachlos leben oder Bedarf nach einer Auszeit bei Problemen mit dem Erwachsenwerden besteht. Die Krisennotschlafstelle soll, so die Plattform, als existenzsichernde Ressource für Jugendliche im Rahmen des Sozialnetzes fungieren und ein Signal dafür sein, dass die Not der Jugendlichen wahrgenommen wird.
Ob die Krisennotschlafstelle für Jugendliche in Steyr auch verwirklicht wird, ist derzeit jedoch noch nicht abzusehen.
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