Franz Born betitelt seine Biographie über jenen Autor, der seine Leser/innen schon vor mehr als hundert Jahren einmal zum Mond, ein anderes Mal 20.000 Meilen unter die Meeresoberfläche lockte, als „Mann, der die Zukunft erfand“. Geographisches und technisches Wissen unter der Jugend zu verbreiten, „indem ich es auf größtmögliche Weise anziehend gestaltete“, – in dieser Absicht schreibt er von seinem ersten Roman an, der fünf Wochen im Ballon über Afrika miterleben lässt. Schon ein Jahr später lässt er Prof. Lindenbrock eine neugierige Leserschaft auf die Reise zur Erdmitte mitnehmen. 1865 schickt er Austronauten zum Mond. „Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen“, sagte einmal der Autor von mehr als 100 kühnen Denkabenteuern in Sachen Welt- und Weltraum-Erkundung. Er bringt es schon zu Lebzeiten zu Weltruhm. Sogar der Papst empfängt ihn. Doch auch Anfeindungen ist er ausgesetzt, er ist Ziel eines Attentats. Vor hundert Jahren, am 24. März 1905, stirbt er in Amiens.
Nur ein Werk lehnt sein Herausgeber ab zu drucken, denn es werde, wie er meint, niemand interessieren, niemand werde die Prophezeiungen glauben. Es heißt „Paris im 20. Jahrhundert“ und erscheint posthum 1994. Er schreibt darin (vor mehr als 100 Jahren!) über synthetische Nahrungsmittel, den elektrischen Stuhl, einen alles beherrschenden Kommerz, die Umweltzerstörung und die Verarmung breiter Gesellschaftsschichten...
Wie hießt der Autor, dessen Geschichte von einer Wettreise um die Erde wohl alle kennen?
Schicken Sie die Lösung bis 25. März 2005 an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. Wir verlosen drei Bücher.
Die Gewinner/innen des Gewinnspiels in Nr. 9, (Frankfurter Küche) sind: Hermann Mayrhofer, Leonding; Maria Katzensteiner, Traun, und Waltraud Schirz, Haslach an der Mühl.