Für Rosmarie ist es bereits Routine: Schul- oder Jugendstunde – für beides gilt, je besser die Vorbereitung, desto angenehmer die Stunde.
Seit fünf Jahren arbeitet Rosmarie hauptberuflich in der Katholischen Jugend (KJ). Am Anfang der Vorbereitung stellt sie Fragen: Was ist das Ziel? Was soll die Stunde bringen? Erst dann beginnt die konkrete Planung. Denn wenn das Lernen im Vordergrund steht, muss anders an herangegangen werden, als wenn es darum geht, Spaß zu haben und Gemeinschaft zu stärken. Ist das geklärt, geht es los. Rosmarie macht einen Zeitplan: Was wann passieren könnte. Am Anfang steht Aufwärmen. „Energizer“ bringen Bewegung ins Spiel und lockern die Situation.
„Ich schaue immer, dass ich mische, Aktivität und Zuhören, Einzel-, Paar- und Gruppenspiele, Anstrengendes und Erholsames.“ Gewisse Methoden können dabei helfen. Die Methodenkartei der KJ Oberösterreich ist dabei eine wertvolle Hilfe. Auf kleinen Kärtchen stehen Spiele, kreative Ideen oder Tipps für Diskussionen. Wichtig ist auch, genau zu wissen, welche Materialien benötigt werden. So vorbereitet, ist es leichter spontan auf die Gruppe zu reagieren. „Weglassen ist einfacher, als spontan etwas erfinden zu müssen, durch gute Vorbereitung ist es leichter flexibel zu sein.“ Eine gute Stunde zeichnet sich für Rosmarie auch aus, dass alle Sinne angesprochen werden: „Gerade Bewegung muss dabei sein, sonst schläft man ein.“
Herbert Schicho
Die Methodenkartei der KJ OÖ ist ein Standardhilfswerk für die Jugendarbeit. Seit dieser Woche neu ist die Methodenkartei II, zu bestellen bei der KJ OÖ, Tel.: 0732/76 10/36 11.Infos auch unter www.kj-ooe.at