Amsel, Drossel, Fink und Star – alle Vögel sind nun da. Ganz stimmt es noch nicht, aber die Zugvögel sind in diesen Wochen im Landeanflug auf Österreich. Die Zugvögel bringen weltweit Erstaunliches zu Wege. Gänse kommen bei ihren Flügen bis auf 9.000 Meter Höhe. Küstenseeschwalben legen im Jahr bis zu 40.000 Kilometer zurück. Im Sommer halten sie sich in der Nähe des Nordpols auf und im Winter am anderen Ende beim Südpol. Selbst der nur fünf Gramm schwere Rubinenkehlkolibri legt ohne Verschnaufpause 800 Kilometer in 25 Stunden zurück (Golf von Mexiko). Den längsten Nonstopp-Flug absolvieren übrigens die Kuhreiher: 6.000 Kilometer über den Atlantik. Für Wissenschaftler gibt es viel zu erforschen, etwa, wie sich die Zugvögel orientieren. Die Gartengrasmücke, so eine Theorie, „scannt“ mit Hilfe von Cryptochrom-Molekülen auf ihrer Netzhaut das Magnetfeld der Erde und erhält so ein virtuelles Bild der Magnetfeldmuster.
So gut die Zugvögel auch die Orientierung finden, so sehr sind sie dennoch bedroht. Viele stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Die Klimaveränderung bringt den Zeitplan der Vögel durcheinander, die auf dem Flugweg liegenden Rastplätze werden durch die menschliche Bodennutzung rarer ...
Welche drei der nachgenannten Vogelarten sind Zugvögel? Auerhuhn, Haubenlerche, Kormoran, Mehlschwalbe, Wendehals, Zaunkönig?
Schicken Sie die Lösung bis 15. April 2005 an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. Wir verlosen drei Bücher.
Beim Rätsel Nr. 12 (neun) haben gewonnen: Franz Sepperer, Jeging; Roland Forster, Linz; Gisela Kern, Aigen.