Der Haussegen zwischen der Kirche und ÖVP hänge schief, war kürzlich in einer Analyse der OÖN zu lesen. Ein Grund der Verstimmung seien die Betriebsratswahlen in den diözesanen Einrichtungen, wurde ein VP-Funktionär zitiert: Rot und grün dominierten, wenig Mandate für den ÖAAB.
Wie der VP-Funktionär zu diesen Ergebnissen kommt, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Da er - besonders mutig – anonym seine Giftpfeile verschossen hat, bleibt als Weg der Antwort nur die Kirchenzeitung.
Faktum ist: in den Betrieben der Diözese – dazu gehören unter anderem das Pastoralamt und die Diözesanfinanzkammer – und in den Betrieben der Caritas gibt es keine parteigebundenen Fraktionen, sondern ausschließlich Namenslisten. Konkret: Bei einer Betriebsratswahl eines diözesanen Betriebs kann der ÖAAB gar nicht verlieren, weil er sich ebensowenig wie die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter auf dem Stimmzettel findet.
Es war eine Genugtuung zu hören, dass sich VP-Vorsitzender Pühringer postwendend vom „schwarzen Anschwärzer“ distanzierte.