Ein Crashtest mit einem Auto aus 20 Metern Höhe, Eis herstellen mithilfe von Stickstoff: Der Tag der Physik bildete den Abschluss eines großen Physik-Projekts in Perg.
1000 Schüler/innen aus den umliegenden Schulen kamen zum Tag der Physik in das BORG Perg. Sie sahen die Abschlussveranstaltung eines schulübergreifenden Projekts – gemeinsam mit HTL und HLW, das bereits im Oktober begonnen hatte. Mit spektakulären Experimenten und Exponaten begeisterten die BORG-Schüler/innen und zeigten, was die Physik zu bieten hat. Was passiert mit einem Auto, wenn es aus 20 Metern Höhe – mit etwa 70 Kilometern pro Stunde – auf den Boden kracht? Wie bringt man ein Fass zum Implodieren? Warum fliegt eine Cola-Flasche plötzlich 50 Meter in die Luft?
Immer und überall
„Physik ist nichts Abgehobenes, sie ist unsere ständige Begleiterin.“ Das den Schüler/innen näher zu bringen sei die Motivation gewesen, sagt BORG-Direktorin Mag. Brigitte Derntl. Unter der Leitung von Mag. Rudolf Reiter arbeiteten mehrere Klassen an dem fächerübergreifenden Projekt. Was die Physik im Lateinunterricht zu suchen hat, zeigten Schüler/innen der siebten Klassen: Sie übersetzten das Werk „De architectura“, in dem die physikalischen Entdeckungen des Archimedes erwähnt werden. Physik und Sport? Der „Fosburyflop“, die Sprungtechnik beim Hochsprung, ist letztlich ein Produkt der Physik.
Auch in der Bildnerischen Erziehung fanden die Schüler/innen eine Verbindung zu dem naturwissenschaftlichen Fach. So entstand ein bunter Kalender für das kommende Schuljahr. Seite für Seite dokumentieren Fotos die Experimente der Jugendlichen. Selbst kreierte Cartoons stellen berühmte Physiker vor. Der Kalender soll demnächst an alle Schulen in Österreich verteilt werden.