Eine Grundsteinlegung. An und für sich kein besonderes Ereignis. Wenn diesen Freitag, 1. Juli, 17 Uhr, für das neue Seelsorgezentrum in der Solarcity Linz der Grundstein gelegt wird, ist dies trotzdem etwas Besonderes.
Wenn Kirche baut, dann sollte auch das beispielhaft und nachahmenswürdig sein. Ein Stück Überzeugungsarbeit und Ermutigung auch für ganz gewöhnliche „Häuslbauer“ ist damit verbunden: Es lohnt sich, umweltgerecht und ressourcenschonend zu bauen. Das neue Seelsorgezentrum wird seinen Strom mit Hilfe von Fotovoltaik beziehen. Der tagsüber erzeugte Strom liefert die Energie für die Nachtstunden. Und auch das Regenwasser wird optimal genutzt. In Wels wurde erst im Mai eine ähnlich richtungsweisende Kirche geweiht – St. Franziskus. Auch in der Solarcity trägt die Seelsorgestelle einen bezeichnenden Namen: „Elia-Seelsorge- und Begegnungszentrum“. Ein Profetenname also. Profetisch ist in der Tat, was hier geschieht. Auch wenn viele Menschen heute seltener Predigten hören, so könnten doch manche aufmerken: Warum und wie machen die das eigentlich, die von der Kirche – und sich ein Beispiel nehmen.