Gut aufgehoben sind die Arbeiten an der und Erinnerungen an die Schule
Ausgabe: 2005/26, Ferien, Arbeit, St. Georgen, Schule, Schuljahr
29.06.2005
- Ernst Gansinger
Das Schuljahr geht dem Ende zu. Auch an unserer „Jahresschule“ in St. Georgen bei Obernberg mischt sich in den Schulschluss-Stress schon die Ferien-Vorfreude.
Froh gelaunt kommen am Freitag, 24. Juni, Kinder der Volksschule St. Georgen bei Obernberg zur Schule. In zwei Wochen beginnen die Ferien. Jetzt heißt es noch fleißig sein. Die Ferien sind zwar schon in Griffweite, derzeit aber ist die dichteste Zeit an der Schule: Die Zeichen- und Werkausstellung muss vorbereitet werden, zu der alle Kinder Beiträge leisten. Sie wird am Abend des 1. Juli eröffnet und ist zudem am Sonntag, 3. Juli, von 10 bis 12 Uhr zu sehen. Auch müssen noch „Männer“ auf Plakaten dekoriert werden. Mit den fertigen Werken soll eine Veranstaltung beworben werden, die am 17. Juli in St. Marienkirchen am Hausruck stattfindet („Give me a soul“). Die besten Werke werden honoriert. Aber nicht nur die Kinder haben Schulschluss-Stress, auch die Lehrerinnen. Direktorin Helga Beham hatte vor Jahren die Idee, die Arbeiten der Schüler/innen vor dem achtlosen Landen beim Altpapier zu bewahren. Seither werden an der Schule die Arbeiten aus Deutsch, Rechnen, Zeichnen sowie aus dem Sachunterricht für jede/n Schüler/in in dicken Ordnern gesammelt und am Schulende ausgehändigt. Für die erste Klasse müssen ausführliche verbale Beurteilungen geschrieben werden. Die Kinder werden zum Zeugnis eine Mappe „Das kann ich“ bekommen. Darin sind Beispiele aus dem Schuljahr aufgehoben.
Aufgehoben sind in der Erinnerung der Kinder auch viele schöne Erlebnisse im abgelaufenen Schuljahr. Etwa die Linz-Tage der vierten Schulstufe mit den Höhepunkten Ars Electronica und Grottenbahn.