Das klare Wasser des Kettenbaches erfrischt den Wanderer. Früher trieb dieses Wasser zahlreiche Mühlen an. Von Reichenthal aus führt der „Zehn Mühlen-Wanderweg“ hinauf zur böhmischen Grenze – und zurück in ein Stück Geschichte der Region. Die früheren Mühlenbetriebe wurden beschildert und zum Teil als Freilichtmuseum neu aufgebaut. In Reichenthal unter dem Schloss Waldenfels kann man funktionsfähige Mühlen besichtigen – von Getreidemühlen bis zur Brettersäge. Einige dieser Mühlen dienten später der Stromversorgung. 1978 wurde die letzte Mühle stillgelegt. Der Mühlen-Wanderweg führt teils durch Wald, teils über freie Hügel hinüber zur böhmischen Grenze, von der man nur mehr frisch gestrichene Grenzsteine wahrnimmt. Auf dem Rückweg lässt sich bequem Rast machen bei der „Grasslmühle“. Im letzten Abschnitt des Rundwanderweges genießt man einen Blick auf Schenkenfelden. Vier Stunden für den ganzen Weg muss man rechnen (14 Kilometer).
Unsere Frage: In welchem Jahr fiel der „Eiserne Vorhang“ an der österreichisch-tschechischen Grenze?
Schicken Sie die Lösung bis 22. Juli an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. Wir verlosen drei Wanderbüchlein. Beim Rätsel Nr. 26 (Eiswein) haben gewonnen: Rudolf Rechberger, Aigen; Andrea Leitner, Julbach; Dipl. Ing. Hans Aumayr, Hörsching.