Wenn orientalische Grazien mit Bauchtanz betören oder Raubritter die Insignien zur Krönung des Kaisers stehlen, dann kann nur vom Mosaik in Rohrbach die Rede sein.
Geschäftiges Hämmern dringt aus der Goldschmiede, Klosterleute stellen Papier und Schreibfedern her, der Zaubertrank der Hexen brodelt vor sich hin. Alles bereitet sich auf die anstehende Kaiserkrönung vor. Doch dann ist es vorbei mit der idyllischen Harmonie im „Miraculum“, der Welt des Mittelalters: Wilde Horden von Raubrittern fallen in das beschauliche Dorf ein und reißen alles an sich, was sie greifen können. Auch die wertvollen Insignien, die dem Kaiser überreicht werden sollen. Jetzt liegt es an den Bewohnern des „Miraculum“, Krone und Zepter zurück- zuerobern. Und weil das immer gelingt, werden die Tapfersten zum Ritter geschlagen!
Szenenwechsel: Etwa 200 Meter vom „Miraculum“ entfernt, erstreckt sich die Welt des Orients: Ein Basar lockt mit duftenden Gewürzen und exotischen Früchten. Die Stimmen der Feilschenden werden übertönt von rhythmischen Sitar- und Tabla-Klängen – und ehe man sich versieht, ist man umringt von grazilen Bauchtänzerinnen, die betörend ihre Hüften schwingen. Zur Abkühlung hilft ein Sprung ins Schwarze Meer (in diesem Fall ein Schwimmbecken mit über 1.800 Kilo Salz)! 1.100 Jungscharkinder mit ihren Gruppenleiter/innen sowie 300 Helfer/innen haben das – und vier andere, nicht minder spannende Welten – erlebt und werden noch lange zurückdenken an das Mosaik 2005 in Rohrbach.