Am Sonntag, 31. Juli 2005, ist Konsistorialrat P. Josef Peter OMI gestorben. Er wurde 1916 in Eger/Böhmen geboren. Wie sein älterer Bruder P. Gregor trat er bei den Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria ein. Er studierte Philosophie und Theologie in Rom, was von 1941 bis 1950 durch die Einberufung zum Sanitätsdienst und die russische Gefangenschaft unterbrochen wurde. 1951 wurde er zum Priester geweiht. Er wirkte als Seelsorger in Wien, Gmünd, Steyr, St. Johann im Pongau. Als Schwerpunkt sah er für sich die missionarische Seelsorge. Von 1973 bis 1982 war er Provinzial der österreichischen Oblatengemeinschaft. Von 1973 bis 1991 leitete er auch das „Referat für Spiritualität“ in der Diözese Linz, dessen geistlicher Assistent er bis 1995 blieb. Er gründete 1982 das „Haus Mazenod“ im Gablonzerweg in Linz, wo er bis zu seinem Tod lebte.
Das Requiem für P. Peter wird am Montag, 8. August, um 12 Uhr in der Pfarrkirche Christkönig in Steyr-Münichholz gefeiert. Um 13.30 Uhr wird er in der Ruhestätte der Oblaten auf dem Steyrer Friedhof begraben.