Barbara lebte Ende des 3. Jahrhunderts als Tochter des wohlhabenden Dioscuros in Nikomedien (Türkei). Sie stammte aus heidnischem Haus, traf sich aber heimlich mit getauften Christen, die damals in Angst vor den Christenverfolgern lebten. Sie interessierte sich immer mehr für den Glauben. Als ihr Vater, ein fanatischer „Christenhasser“ von ihrer heimlichen Taufe erfuhr, raste er vor Zorn und wollte sie schlagen, doch ein wundersamer Spalt im Boden verbarg Barbara. Er schleppte sie zum Statthalter. Der ließ sie geißeln, mit Fackeln brennen und die Brüste abschneiden. So sollte sie durch die Stadt getrieben werden. Ein Engel hüllte ihren blutenden Körper in ein weißes Gewand.Nachdem die Folterungen nichts nützten, tötete sie ihr Vater mit dem Schwert. Meine Namenspatronin ist mir ein Vorbild, da sie fest zum Glauben stand. Bei meiner Tätigkeit im Kirchenbeitragsdienst merke ich oft, dass viele nicht mehr zu ihrem Glauben stehen.
Barbara Schachner ist Mitarbeiterin in der Kirchenbeitragsstelle Braunau