Msgr. Dr. Hubert Puchberger, Pfarrer in Altenberg über das Leben seinen Patrons. (Namenstag 3. November)
Ausgabe: 2012/44, Hubert, Namenstag, Puchberger
31.10.2012
- Hubert Puchberger
Es wird berichtet, der hl. Hubert habe als junger Mann den Karfreitagsfrieden gebrochen, indem er an diesem Tag auf die Jagd ging; dabei sei ihm als Mahnung ein Hirsch mit einem leuchtenden Kreuz im Geweih erschienen. Hubert hat diese Mahnung verstanden, hat sein Leben geändert und wurde Einsiedler und später Bischof von Tongern – Maastricht. Er verlegte den Bischofssitz nach Lüttich. Als Bischof hat er die Bevölkerung der Ardennen, also in Belgien und Luxemburg, missioniert. Seine Gebeine wurden in der belgischen Abtei St. Hubert Ziel einer berühmten Wallfahrt, sie sind aber seit der Französischen Revolution verschollen. Es wird berichtet, dass Hubert aus Trauer über den frühen Tod seiner Frau bei der Geburt seines Sohnes Floribert den inneren Halt verloren und durch ein religiöses Erlebnis einen neuen Lebenssinn gefunden hat. Er ist daher nicht nur Patron der Jäger und anderer Berufsgruppen, sondern auch ein Vorbild darin, dass ein Mensch nach einem Schicksalsschlag einen neuen Lebenssinn finden kann.