Nach dem Motto „Selber schuld, wer sich das nicht anschaut“ ist man mit jedem PC mit Internetzugang schon im Visier der GIS. Auch wenn man als Student/in in einer WG wohnt und kein Einkommen hat. Die Richtlinien, wonach man von den GIS-Gebühren befreit wird, sind hoch, ebenso die Gebühren selbst. In Oberösterreich sind es fast 20 Euro im Monat, in Wien vergreift sich auch die Stadt bei dieser Gelegenheit nochmals am privaten Geldbörsl, womit sich die Gebühr auf satte 25 Euro erhöht! Für Student/innen ist die Gebührenbefreiung an den Bezug eines Stipendiums gebunden, zusätzlich darf das Einkommen nicht über etwa 900 Euro liegen (diese Voraussetzung würde aber jeder Student erfüllen, Nebenjobs haben noch selten zu Reichtum geführt). Tatsache ist, dass die Eltern zum zweiten Mal (denn daheim wird natürlich auch gezahlt) vom Staatsfernsehen zur Kassa gebeten werden. Der ORF könnte sich ein Beispiel an anderen Institutionen nehmen. Viele Verkehrsunternehmen (z.B. ÖBB) und kulturelle Einrichtungen (Museen) gewähren Ermäßigungen. Und die katholische Kirche erlässt Student/innen die Zahlung von Beiträgen zur Gänze.