Herbst ist, und Nebel verschleiert manchmal den Blick. Aber er ist nicht nur ein Wetter-Phänomen, sondern auch ein sprachliches. Schreiben Sie uns bis 14. November sprachlich Vernebeltes und gewinnen Sie Karten für eine Diashow.
Ausgabe: 2012/45, Denk mal, Rätsel, Nebel, Herbst, Wetter-Phänomen, Eiswelt
07.11.2012
- Ernst Gansinger
Ein Unternehmen kündigt Arbeitnehmer/innen, aber in der Sprachregelung der Kündiger heißt es nicht kündigen, sondern „freisetzen“. Die Wirtschaft stagniert, aber in der Sprachregelung stagniert sie nicht, sondern hat ein „Nullwachstum“. Politiker sind Meister der sprachlichen Vernebelung. Übrigens auch die Journalisten. Wenn sie etwa schreiben: „Glatteis sorgte für viele Unfälle“, vernebeln sie den Sinn von sorgen und kümmern. Sie sollten sich um mehr Klarheit kümmern!
Machen Sie mit. Schreiben Sie uns bis 14. November sprachlich Vernebeltes – entweder Fundstücke aus den Medien oder „Eigenkompositionen“. Wir verlosen für die Diashow „Eiswelten: Kristalline Räume aus Eis und Schnee“ von Hubert Bauer-Falkner sowohl für die Linzer Veranstaltung als auch für jene in Ried i. I. dreimal zwei Karten (à 8 Euro). Die Diashow führt in winterliche Impressionen aus einer rauen und eisigen Region, in die Grenzregion Bayern, Südböhmen und Österreich, die acht Eiszeiten „erlebte“ und oft nebelfrei ist. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at Beim Denk Mal Nr. 43 (der Text stammte von Alfred Polgar) hat Gerhard Kartusch aus Pregarten gewonnen.
„Eiswelten“-Termine: Linz, Pfarrsaal St. Franziskus, Neubauzeile 68, Fr., 16. November, 19.30 Uhr; Ried, Bildungshaus St. Franziskus, Riedholzstraße 15 a, Do., 29. November, 19.30 Uhr.