Die Juden sind die älteren Geschwister der Christen. Juden und Christen haben viel gemeinsam, das Erste Testament etwa. Jesus war ein Jude. Viele Symbole der jüdischen Religion sind uns vertraut; so auch der siebenarmige Leuchter, die Menora. (7. Teil der Gedanken zur Zahl 7)
Moses kehrt von der Begegnung mit Gott auf dem Berg nach 40 Tagen zu den Israeliten zurück. Der Herr hat ihm auch Anordnungen für Heiligtum und Kult mitgegeben, unter anderem für den Leuchter (Ex 25,31–40).
In einer der acht Visionen, die im Buch Sacharja aufgeschrieben sind, ist von der Menora die Rede: „Da stand ein Leuchter, ganz aus Gold, darauf eine Schale und auf ihr sieben Lampen mit je sieben Schnäbeln für die Flammen auf den Lampen.“ Der Engel deutet: „Das sind die sieben Augen des Herrn, die über die ganze Erde schweifen.“
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Welche Symbolik kann der Leuchter mit den sieben Armen noch haben? – Senden Sie uns Ihre Antwort bis 5. April. Wir verlosen drei Taschenbücher „Der begrabene Leuchter“ von Stefan Zweig, der in einer Legende dem Schicksal des geraubten Leuchters nachgeht.
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Beim Denk Mal Nr. 11 hat Elisabeth Schönhuber aus Schildorn gewonnen. (Wir luden ein zu schreiben, welche der sieben Tugenden dem neuen Papst besonders gewünscht werden. Liebe, Gerechtigkeit und Weisheit wurden oft genannt, die Gewinnerin nannte auch die Liebe.)