Ausgabe: 2013/15, Erderwärmung, Klima, erneuerbare Energie
10.04.2013
- Christhoph Steiner
Weit über Gebühr hat der nicht enden wollende Winter unsere Geduld beansprucht. Lange genug, um aus der Kältewelle eine neue Diskussion über die Klimaerwärmung anzuheizen. Denn Wetter sollte nicht mit Klima verwechselt werden und daher sind auch Kälterekorde in Mitteleuropa der globalen Erwärmung geschuldet, lautet die Theorie. Tatsache ist auch: Das Klima verändert sich. Und das tut es eben seit Milliarden von Jahren, entgegnen Kritiker der These des hausgemachten Klimawandels. Doch auch diese Veränderung hat sich verändert. Unbestreitbar schreitet sie schneller voran und das mit teils verheerenden Folgen. Zwar streiten Experten über die genauen Ursachen für den Klimawandel, einen kleinen gemeinsamen Nenner haben sie jedoch gefunden: den Faktor Mensch. Daher hat Umweltminister Berlakovich Recht, wenn er sagt, man solle jetzt auf erneuerbare Energie umsteigen, bevor es möglicherweise zu spät ist. Darauf zu hoffen, dass der Einfluss durch den CO2-Ausstoß doch nicht der Hauptgrund für die Erwärmung ist und erst umzudenken, wenn sich die Experten hundertprozentig einig sind, könnte der falsche Weg sein. Auch wenn es einer globalen Lösung bedarf, so sollte man auch im eigenen Mikrokosmos auf die sichtbaren Zeichen der Zeit reagieren.