Die weltweite Wirtschaft sozial gerecht, ökologisch nachhaltig und demokratisch zu gestalten ist Alexandra Strickner ein großes Anliegen. Seit vielen Jahren setzt sich die Ökonomin und Attac-Österreich-Mitbegründerin entschlossen und aktiv dafür ein.
Um eine gerechtere Welt zu schaffen, in der alle Menschen gut leben können, braucht es für Alexandra Strickner ein solidarisches Miteinander-Arbeiten – nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene. Was die Krisenpolitik in Europa betrifft, so hat Attac Österreich die Kampagne „Unser Europa neu begründen“ gestartet. „Wir wollen damit einen Raum öffnen und Solidaritätsnetzwerke aufbauen, um die EU-Krisenpolitik kritisch zu diskutieren und um solidarische Antworten zu erarbeiten für Österreich und Europa. Wenn Menschen plötzlich nichts mehr zu essen haben oder die Wohnung nicht mehr heizen können, dann braucht es hier und jetzt Hilfe. Diese Vernetzungen voranzutreiben um politisch etwas zu verändern ist mir ein Herzensanliegen“, so Strickner. Die Ökonomin hat im Jahr 2000 gemeinsam mit Gleichgesinnten in Wien den österreichischen Zweig der internationalen Bewegung Attac ins Leben gerufen.
Einander helfen
Das „Füreinander da sein und gemeinsam etwas tun, wenn es jemandem schlecht geht“, wurde Alexandra Strickner schon von Kindheit an von ihrer Familie und ihrem Umfeld mitgegeben. „Ich bin in Gries am Brenner aufgewachsen, dort war es normal, dass man einander hilft. Meine Eltern waren immer aktiv in Vereinen tätig, wo man sich sozial engagiert hat, um Menschen z. B. bei Schicksalsschlägen zu unterstützen.“ Seit dem Studium der Volkswirtschaft lebt die Attac-Obfrau in Wien. Momentan freut sie sich aufs „Garteln“. „Mein Mann und ich haben zwar keinen eigenen Garten, aber es gibt die Möglichkeit, mit Freunden einen Garten zu kultivieren. Das macht mich glücklich, denn der Kreislauf der Natur beeindruckt mich sehr.“