In an Stoi, gaunz orm, is Gottes Sohn ana vo uns Menschen worn. De Reichen haum d`Maria und in Josef net zu sich einilossen ihre Herzen für die Ärmsten verschlossen.
So wors früher, so is a bis heite bliem. Macht, Hass und Missgunst, Kriege werden g`führt, für de Heimatlosen wird ka Mittleid vaspührt. So hot`s da Herrgott sicher net im Sinn, drum bleibt er lieba drom - im Himme drin.
Sei frohe Botschof t hot er uns brocht, wos haum mia daraus gmocht? Mit lauter Orbeit, Stress und Göd verdiena haum ma uns so vü verbaut wei jeda nur auf sich söba schaut. Weihnacht, des Fest der Freude, mia sollen uns besinnen amoi stü wern, net hosten und renna, Zeit für anaunda nehma nur daun wird da Weihnochtsfrieden in uns kema.
Net olle Kinderaugn kennan untern Christbaum stroihn sie miassen für die Fehler der Mächtigen zoiln. Bitt`ma zu Weihnocht für den Frieden auf da gaunzen Welt das des Liacht der Liebe de Dunkelheit erhellt.
Elisabeth Sandler