Ein Gedicht zur KiZ-LeserInnen-Reise, die im Februar 2013 nach Zypern führte.
Ausgabe: Dank-Stelle
23.04.2013
Liebe Kirchenzeitungsleserschar, es ist nicht gelogen, sondern wahr, bei dieser Leserreise Nummer drei, waren meine Frau und ich das erste Mal dabei.
Ein besonderer Grund wohl nun um zu berichten, über die vergangene Woche und deren Geschichten, die wir erlebten tagtäglich rund um die Busse 1 bis 4, aus der Perspektive Bus 1 erzähle ich euch nun hier.
Der Frühling empfing uns in Zypern gleich angenehm und in besonderer Weise, was wirklich beitrug zum fröhlichen und gelungenen Start unserer Reise, doch zuerst versammelten wir uns gleich und beteten hingebungsvoll, bei der gemeinsamen Messe in der Katharinenkirche von Limassol.
Der Segen Gottes begleitet uns vom ersten Tag an sicher und gut, jeden Tag packten wir an voll Freude, Zuversicht und Mut, das Wetter war uns hold, egal wie auch die Vorhersage ausfiel, wir erreichten meist trockenen Hauptes und Fußes unser jeweiliges Ziel.
Egal, ob es nun ging in den Westen, Osten, Süden oder Norden, wir schauten uns Vieles an, nichts ist uns zu beschwerlich geworden, von mir als sogenanntem Jungen ergeht nun hier mein besonderer Respekt, an alle jene SeniorInnen, die dafür all ihre Kräfte wieder haben auferweckt.
Wir besuchten Burgen, Städte und Klöster quer durch Zyperns ganze Geschichte, durch perfekte, lebhafte und persönliche Schilderung erschienen sie in besonderem Lichte, aber auch die Politik, die Mythologie und vieles Andere wurde ausreichend geschildert, wir hörten gebannt und fasziniert zu, während wir durch viele Jahrhunderte sind gewildert.
Nach dem anstrengenden Tagesprogramm freuten wir uns alle immer wieder, uns kurz im Hotel auszuruhen und ein wenig auszustrecken unsere schon müden Glieder, denn das üppige Abendessen erwartete uns dann kulinarisch höchst anspruchsvoll, eine vernünftige Auswahl zu treffen war nicht immer einfach, jedoch super und toll.
Als besonderen Leckerbissen gab es diese Woche schon dreimal und gibt es auch noch heute, einen nicht sehr langen doch interessanten Informationsabend für uns mitgereisten Leute, die Unterhaltung kam dabei Dank Matthäus Fellinger auch nicht zu kurz, durch seine trockene und pointierte Art mussten wir lachen über fast jeden Furz.
Eine schöne Tatsache half auch mit, uns gegenseitig rasch kennen zu lernen, zum einen kannten sich viele schon aus früheren Reisen und brauchten nicht mehr entfernen das „Sie“-Wort, zum anderen erleichterte es die Sache wirklich ungemein, – wo möglich – sich die Leute am verbindenden „Du“-Wort konnten erfreun.
Ein paar Hoppalas – Gott sei Dank weniger folgenreich – sind bekannt geworden in den letzten Tagen, ein Kopf stieß leicht an, eine kleine Wunde wurde verklebt, man wollte nicht klagen, dass der richtige Bus nicht immer anvisiert wurde, das konnte jedem von uns passieren, selbst unser hochgeschätzter und verehrter Herr Chefredakteur wollte einmal Bus 1 ausprobieren.
Das schöne Wetter war besonders gestern am freien Donnerstag Nachmittag dazu angetan, es entsprechend zu nutzen, deshalb rief es nicht wenige auf den Plan, zu wandern, in die Stadt zu fahren oder sich ins Meer zu wagen, es ist ja was Besonderes einmal im Meer zu schwimmen in den Februartagen.
So bitten wir auch noch um alles Gute für unseren letzten Tag morgen Samstag hier, beim Abschiedsgottesdienst in der katholischen Kreuzkirche wird Dankbarkeit sein unsere Zier, es wird sicherlich ein schönes und würdiges Ende unserer gemeinsamen Reise dann geben, wenn wir auch weiterhin tolerant und hilfsbereit mit unseren Mitmenschen versuchen zu leben.
So freue ich mich schon heute auf ein Wiedersehen, wenn ich mit einigen von euch/ihnen darf wieder gehen, einige Schritte oder Wege zusammen auf einer Leserreise der Kirchenzeitung, vielleicht in zwei Jahren dann wieder nach ausreichend guter Vorbereitung.
Josef "Sepp" Rachbauer, 22. Februar 2013
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