Die Biber auf Linzer Boden, die Störche im Mühlviertel, die Reiher in den Innauen bei Reichersberg. Oder die Eibe, da und dort noch ein Knabenkraut, ein Enzian. – Sie alle sind schon rar, aber tragen zum Artenreichtum der Natur in Oberösterreich bei.
Ausgabe: 2013/22, Denk mal, Artenreichtum, Natur, Oberösterreich
29.05.2013
- Ernst Gansinger
Adalbert Stifter schreibt als Antwort auf Friedrich Hebbels Spott über die Naturdichter, denen der Sinn fürs Große fehle: „Das Wehen der Luft, das Rieseln des Wassers, das Wachsen der Getreide, das Wogen des Meeres, das Grünen der Erde, das Glänzen des Himmels, das Schimmern der Gestirne halte ich für groß: das prächtig einherziehende Gewitter, den Blitz, welcher Häuser spaltet, den Sturm, der die Brandung treibt, den feuerspeienden Berg, das Erdbeben, welches Länder verschüttet, halte ich nicht für größer als obige Erscheinungen, ja ich halte sie für kleiner, weil sie nur Wirkungen viel höherer Gesetze sind.“
Machen Sie mit
In welchem Buch schreibt Stifter so übers „sanfte Gesetz“? Schicken Sie uns die Antwort oder ein besonders schönes Pflanzen- oder Natur-Foto aus unserer Heimat bis 7. Juni 2013. Wir verlosen ein Stifter-Buch. Zudem verlosen wir unter allen Denk-Mal-Lösungen zur Serie OÖ einen Gutschein im Wert von € 350,– von Oberösterreich Tourismus für einen Kurzurlaub für zwei Personen am Johannesweg. Alle, die wollen, erhalten eine Johannesweg-Wanderkarte.
Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at Beim Denk Mal Nr. 20 hat Nicole Gneißl aus Linz gewonnen (Ägidius, einer der 14 Nothelfer – für Ablegen einer guten Beichte, bei Not und Verlassenheit, für stillende Mütter uvm.).
Schluss der Oberösterreich-Denk-Mal-Serie