BRIEF_KASTEN
Der Internationale Frauentag am 8. März ist jährlich Anlass, nicht nur die Anliegen und Rechte, sondern auch die Lebensrealitäten von Frauen vor den Vorhang zu holen. Auf die Bühne bringt letztere das Projekt „Sichten – TextKörperBilder“.
Initiiert wurde es von der Plattform „IN:RO – inklusives Rohrbach“. Frauen waren aufgerufen, prägende Erlebnisse niederzuschreiben. Viele davon handeln von Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen, aber auch davon, wie sich die Frauen davon befreit haben, und sollen anderen entsprechend Mut machen.
Mut braucht es nicht nur, um sich gegen Gewalt jedweder Form durchzusetzen, sondern auch, um immer wieder für Gleichberechtigung einzutreten.
Besonders dann, wenn dem Gegenüber ein Gähnen ob der immer selben Themen entkommt: gleiches Gehalt und gleiche Pension, Entlastung in der unbezahlten Care-Arbeit, Abschaffung tradierter Rollenbilder.
Ja, es sind immer wieder dieselben Themen, um die der Frauentag kreist. Weil sie auch im Alltag jeder Frau ständig präsent sind.
Eigentlich müsste einem der Mund da gleich offen stehen bleiben.
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