BRIEF_KASTEN
Kennen Sie den Wankelmotor? Das ist ein Verbrennungsmotor mit rotierendem Kolben, der Anfang der 1960er Jahre auf den Automarkt kam. Aber er war anfällig und brauchte viel Treibstoff. Deshalb hat er sich nicht durchgesetzt. Wirtschaftlich erwies er sich als Fehlentscheidung.
Auch heute steht eine Entscheidung an: Werden künftig Elektroautos dominieren, oder hat auch der Verbrennungsmotor in Form des Wasserstoffantriebs eine Zukunft jenseits von Nischen? Im Gefolge des Autolands Deutschland setzen Teile der österreichischen Politik auf „Technologieoffenheit“.
Sie sind also gegen ein völliges Aus von Verbrennungsmotoren, obwohl die Herstellung von Wasserstoff sehr energieaufwendig ist.
Den Hintergrund zu dieser Haltung bietet offensichtlich die Befürchtung, dass beim Umstieg auf E-Mobilität Arbeitsplätze verloren gehen, da Elektromotoren aus relativ wenigen Bestandteilen bestehen.
Langfristig sicher nicht funktionieren wird aber, Arbeitskräfte sichern zu wollen, indem man sich an eine auslaufende Technologie klammert. Arbeitsplätze entstehen durch Investitionen in zukunftstaugliche Technologien.
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