BRIEF_KASTEN
Wahre Meister bringen ihre Werke zum Strahlen. Sie stecken ihre ganze Liebe und Aufmerksamkeit in ihre Arbeit. Sie glauben daran, dass etwas Gutes entsteht und schreiten mutig und diszipliniert zur Tat. Diese Liebe und Aufmerksamkeit, diesen Mut und diese Disziplin braucht es jetzt vorrangig auch von Politikerinnen und Politikern weltweit, wenn es heißt, die Klimakrise aktiv anzugehen. Bloßes Gerede und Blabla helfen nicht weiter. Jetzt sind kluge Köpfe beim Klimagipfel im schottischen Glasgow gefordert, an einem Strang zu ziehen und ein gemeinsames Miteinander zu finden, um die Krise zu bewältigen. Da sind Machtstreben, Egoismus und die Gier nach Geld fehl am Platz. Die gefährliche Erderwärmung durch schädliche Emissionen macht nicht Halt an den Grenzen einzelner Länder. Und die Krise wird immer spürbarer anhand von Hitzewellen, Starkregen, Flutkatastrophen, Dürren, Waldbränden. Die Folgen sind oft Hunger, Flucht, Armut, Konflikte. All das und viel mehr ist mit der Klimafrage verknüpft. Deshalb ist generell auch ein Wandel hin zu Solidarität und sozialer Gerechtigkeit wichtig. Nun sind konstruktive Entscheidungen zum Handeln gefragt – damit die Erde wieder erstrahlt.
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