BRIEF_KASTEN
Maturareise nach Palermo: Mein liebster Klassenkollege aß zum Frühstück Croissant und Yoghurt. Eine gute Kombi, die ich mir nach der Reise gleich in den Alltag mitgenommen habe. Musikkollegin M. verspeiste Käsetoast mit Honig. Nur ihr zuliebe habe ich gekostet und es überraschenderweise für gut befunden. Jugendfreundin P. lebte schon vor 30 Jahren gesund und verzichtete auf Zucker im Tee. Grauslich. Da habe ich lange gebraucht, mich daran zu gewöhnen, und kann es mir heute anders gar nicht mehr vorstellen. Arbeitskollegin I. wollte auf einer KirchenZeitungs-Reise neben dem Mittagessen auch ihr kleines Kaugummi-Dragee (vor dem Verzehr) mit mir teilen, das war lieb – und bis heute lachen wir darüber. Marmeladebrot und Orangeade verbinde ich noch heute mit den Köchinnen vom Jungscharlager – und Grießbrei, den kann nur meine Mama so richtig gut kochen.
Rückblickend betrachtet wäre meine Speisekarte ohne die Menschen, die sie bereichert haben, um einiges ärmer. Nur für die Krapfen auf meinem Speiseplan bin ich ganz alleine selbst verantwortlich ... wie gut, dass die Fastenzeit bald kommt!
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