BRIEF_KASTEN
Vor 43 Jahren, am 5. November 1978, haben 50,47 Prozent der Abstimmungsteilnehmer/innen gegen die Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf entschieden. Es folgten das Atomsperrgesetz und 1999 das „Bundesverfassungsgesetz für ein atomfreies Österreich“. Würde man in Österreich also ein Atomkraftwerk bauen wollen, müsste man die Verfassung ändern. Doch Katastrophen wie in Tschenobyl oder Fukushima, aber auch die ungelöste Lagerungsfrage für den Atommüll sind als unvergessene Mahnungen in Erinnerung. Anstelle des AKW Zwentendorf ging 1986 das Kohlekraftwerk Dürnrohr in Betrieb. Seit 2019 wird aber dort keine Kohle mehr, sondern Müll zur Energie- und Wärmeerzeugung verbrannt.
Auch an der Grenze zu Oberösterreich war einst ein Kernkraftwerk geplant. Erinnern Sie sich, wo es gebaut werden sollte?
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Lösung von Ausgabe 42: Hofkirchen im Mühlkreis
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