BRIEF_KASTEN
Große Eisbecher, entspannte Stunden auf der Sonnenliege und das erfrischende Eintauchen ins kühle Nass: Nur ein paar Gründe, wieso ich den Sommer mag. Trotz der Hitze, die nicht zuletzt zu niedrigen Pegelständen der heimischen Badeseen geführt hat. Zu beobachten etwa bei einem Familienbadeausflug am Attersee, als eine Seerutsche wegen Wassermangels gesperrt war.
Eine harmlose Auswirkung im Vergleich zu den Folgen in der Landwirtschaft. So oder so: Das Problem Wassermangel lässt sich eigentlich kaum mehr verdrängen. Doch gerade in den letzten Wochen war oftmals zu hören oder lesen: 1) dass es in Oberösterreich schon trockenere Jahre gab als 2022 und 2) dass unsere Dürre kein Vergleich ist mit jener im Osten Österreichs und in Norditalien.
Das ist zwar nicht falsch. Diese Relativierungen des Problems immer wieder zu wiederholen, verstellt aber den Blick darauf, dass zunehmende Dürreperioden auch in Oberösterreich eine Herausforderung der nächsten Jahre und Jahrzehnte sein werden.
Die gute Nachricht wäre ja, dass wir uns mit einem Bündel an Maßnahmen an die Klimaveränderung anpassen können. Ein wenig Zeit bleibt uns noch dafür.
E-Mail Paul Stütz
BRIEF_KASTEN
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>