BRIEF_KASTEN
Von der Herkunft der österreichischen Flagge gibt es sehr unterschiedliche Berichte.
Ein Bericht ist mehr ein Rittermärchen: Demnach soll der Waffenrock des Babenbergerherzogs Leopold V. bei der Belagerung von Akkon (heute Israel) voller Blut gewesen sein. Dort, wo er seinen Gürtel getragen hatte, blieb ein weißer Streifen. Belegbar ist daran nur, dass Leopold V. tatsächlich im Heiligen Land war und später Richard Löwenherz auf der Rückreise nach England gefangen setzte.
Viel wahrscheinlicher ist hingegen, dass das Rot-Weiß-Rot aus dem Bindenschild der Grafen von Hohenburg-Wildberg also aus dem Waldviertel stammt. Als das Geschlecht ausstarb, übernahmen die Babenberger Lehen und Wappen. Erstmals bildlich greifbar wurde es um das Jahr 1230, also zur Lebenszeit des letzten Babenbergers Friedrich II., genannt „der Streitbare“.
Nennen Sie die beiden anderen Staaten, deren Flagge aus zwei roten und einem weißen Streifen bestehen. Die Flagge des Libanon zählt hier nicht mit, weil auf ihr auch eine grüne Zeder abgebildet ist.
Einsendungen bis 14. Mai an: Kirchenzeitung,
Kapuzinerstraße 8, 4020 Linz;
gewinnen@kirchenzeitung.at
Lösung aus Ausgabe 16: Marie Curie
BRIEF_KASTEN
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>