BRIEF_KASTEN
Zu meinem Namen hatte ich nie einen besonders starken Bezug. Meine Eltern haben mich Simone getauft, weil ihnen der Name gefällt. Mir gefällt „Simone“ auch.
Ich hatte nie mit Spitznamen, die mir nicht gefallen, zu kämpfen oder erfuhr sonstige Benachteiligungen durch diesen Namen.
Nicht zuletzt feiere ich das gleichnamige Lied, das eine bekannte oö. Band im April 2020 veröffentlicht hat.
An meinem Vornamen finde ich spannend, dass es eine gleichnamige Frau – nämlich Simone de Beauvoir – gibt, die bereits in den 1950er-Jahren über die strukturelle Ungleichbehandlung von Frauen geschrieben und einen Meilenstein in der feministischen Literatur gesetzt hat. Sie vertritt Ansichten, die leider heutzutage immer noch zu wenig Gehör finden.
Simone kommt übrigens aus dem hebräischen und bedeutet „von Gott erhört“. Bleibt zu hoffen, dass die Anliegen der Frauen endlich ernst genommen werden.
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