BRIEF_KASTEN
Die Missionsarbeit Siegfrieds in Schweden fiel in die Zeit, in der die Königreiche Norwegen und Schweden entstanden. Königsanwärter waren zur Ausbildung längst auf christlichen Höfen.
Siegfried dürfte bei der Mission der gefürchteten schwedischen „Wikinger“ trotz vieler Verluste erfolgreich gewesen sein: seine Darstellung mit einem Korb mit drei abgeschlagenen Köpfen geht auf das Martyrium seiner drei Neffen zurück. Begraben ist er im Dom von Växjö (Südschweden). Seine Reliquien wurden in der Reformationszeit im See versenkt.
Sein Leben steht für ein Zeugnis für Christus, die Allianz mit der Macht war nicht nur zu seinem Guten. Er steht für eine Rolle als Apostel, 1.000 Jahre nach den ersten Aposteln um Paulus und Petrus herum, eine Aufgabe, die zu keiner Zeit fehlen sollte. Er erinnert aber immer auch, dass auch Christen niemals gefeit sind, aneinander schuldig zu werden – und dennoch Agenten Gottes sind.
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