BRIEF_KASTEN
Als ich getauft wurde, war Markus ein exotischer Name. Ich musste mich ohne Vorbild selbst darum bemühen, ihm Sinn und Bedeutung zu geben.
Immerhin als einer der Evangelisten wird er in der Kirche wertgeschätzt. Dass Markus in Venedig einen konkreten geschichtlichen Ort hat, machte mich stolz. Ich fühle mich meinem Patron dort immer noch sehr nahe, auch wenn mir inzwischen klar ist, dass die Beziehung von Markus und Venedig wohl eher kein geisterfülltes Glaubenszeugnis ist, sondern mehr die zweifelhafte Verbindung zwischen Thron und Altar.
Klar, dass später beim Studium das Markusevangelium mein Favorit geworden ist. Sein direkter Einstieg imponiert mir. Ich finde es mutig oder auch ehrlich, wenn er am Schluss nach der Erfahrung der Auferstehung von Zweifel und Furcht spricht.
Der 25. April ist für mich stets ein besonderes Datum und hat seit meiner Zeit in Wolfsegg in Verbindung mit dem 26. April „Maria vom Guten Rat“ eine neue besondere Tiefe gewonnen.
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