BRIEF_KASTEN
Am 20. Februar 1878 wurde Vincenzo Gioacchino Pecci zum Papst gewählt und nahm den Namen Leo XIII. an. Die Beurteilung seines sehr langen Pontifikats (bis 1903) ist zwiespältig, doch zumindest hat er moderne Zeichen hinterlassen.
Spricht man von Leo XIII., steht natürlich die „Mutter aller Sozialenzykliken“, Rerum Novarum, an erster Stelle.
Insgesamt hat er 86 Lehrschreiben hinterlassen, die zum Teil auch einen sehr konservativen Inhalt haben. Italien als Staat lehnte er nach Verlust des Kirchenstaates ab, ließ es aber den französischen Katholiken offen, für die Republik zu stimmen.
Leo war der erste Papst, von dem es Film- und Tonaufnahmen gibt. Kurz vor seinem Tod nahm er das Ave Maria auf. Das vatikanische Geheimarchiv öffnete er für die historische Forschung. Er erlaubte, dass mit seinem Konterfei für das weinhaltige Getränk „Vin Marian“ geworben wurde. Erst später wurde bekannt, dass die Inhaltsstoffe gefährlich sind, und das Getränk wurde verboten.
Aber die päpstliche Unfehlbarkeit hat sich ohnehin nie auf Nahrungsmittelkontrolle bezogen.
Welcher Papst begann mit einer lateinischen Rede am 12. Februar 1931 die Sendungen von Radio Vatikan?
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Lösung von Ausgabe 5: Magnetsinn
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