BRIEF_KASTEN
Letzte Woche hat der österreichische Nationalrat mit breiter Mehrheit ein Gesetz beschlossen, mit dem erstmals die Finanzierung von Hospiz- und Palliativeinrichtungen gesichert wird.
Dabei geht es um die Versorgung schwerkranker Menschen am Ende des Lebens. Das Gesetz entspricht einer langjährigen Forderung von Sozial- und Hospizeinrichtungen sowie auch der katholischen Kirche. Der Fond ist eine Begleitmaßnahme zur Neuregelung der Sterbehilfe.
Waltraud Klasnic, Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich, sieht diese Regelung als großen Schritt, dass Hospiz- und Palliativversorgung „für alle Menschen, die sie brauchen, Erwachsene wie Kinder, erreichbar, leistbar und in guter Qualität verfügbar ist“. Der Staat übernehme mit dem Gesetz Verantwortung dafür, dass allen in Österreich lebenden Menschen „Lebensqualität bis zuletzt und ein Sterben in Würde, Autonomie und weitgehender Schmerzfreiheit zuteilwerden kann“.
Eine herausragende Pionierin der Hospizbewegung ist eine Ordensfrau. Sie starb 2009 auf der Palliativstation CS Hospiz Rennweg in Wien. Wie heißt diese Frau, der es zu verdanken ist, dass es in allen Bundesländern Hospiz-Initiativen gibt?
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Lösung von Ausgabe 7: Papst Pius XI.
Tipp: Podcast der KMB "Begleitung am letzten Weg" mit OA Dr. Zoidl
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