BRIEF_KASTEN
Seine aktuelle Kunstinstallation für den Frieden in der Welt ist im Zuge der Münchner Sicherheitskonferenz in der bayerischen Landeshauptstadt zu sehen.
Eine drei Meter hohe Tüte aus Vlies umgeben von mehreren kleineren Papiersackerln mit der Aufschrift „Was trage ich bei? Für eine friedliche Welt.“ sind derzeit in der Münchner Bürgersaalkirche aufgestellt.
Besucher werden eingeladen, sich Tüten mit nach Hause zu nehmen und sie mit Geschichten des Friedens zu füllen. Die fertig gestalteten Sackerln können dann wieder zurückgebracht werden. Der Nürnberger Künstler Johannes Volkmann hat die „Tütenskulptur“ als Wanderausstellung für das Kunstprojekt „FRIEDEN LEBEN“ der katholischen Hilfswerke und Diözesen in Deutschland geschaffen. Nun ist sie in München angekommen. Ziel ist, die kreativ gestalteten Papiertüten bei einer Abschlussveranstaltung im Juni 2022 sichtbar zu machen.
Die Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche war für den evangelischen freischaffenden Künstler äußerst bereichernd. Generell ist Kunst für den 1968 in München geborenen Volkmann ein Mittel, Menschen zusammenzubringen und gesellschaftliche Fragen zu thematisieren.
Seine Kunstinstallation wie auch Friedensgebete verschiedener Religionen begleiten die Münchner Sicherheitskonferenz (18.–20. 2.), bei der Staats- und Regierungschefs aus aller Welt erwartet werden. Auf dem Programm stehen u. a. die wachsenden Spannungen in Osteuropa und der Schutz der Demokratie.
- Infos zum Projekt: www.frieden-leben.de
BRIEF_KASTEN
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>