BRIEF_KASTEN
Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend, so heißt es. In den letzten Jahren war es bei mir sicherlich weniger, da ich nur ungern schlafen ging. Nicht etwa, weil ich zu jenen gehöre, die fürchten, etwas zu verpassen, wenn sie schlafen. Oder denen der Tag einfach zu wenige Stunden hat und die nachts (weiter-)arbeiten, Wäsche waschen, fernsehen, spazieren gehen oder – bis vor gut einem Jahr – in der Disco die Sau rausließen. Nein, ich wusste einfach, ich werde am nächsten Tag total verkrampft und mit enormen Nacken- und Schulterschmerzen aufwachen. Grund: unbekannt. Seit Jahren probiere ich verschiedene Nackenstützkissen aus, habe Lavendelöl versprüht und Atemtechniken geübt. Zudem wurde mir ein Schlafzimmer komplett aus Zirbenholz sowie der Gang zum Psychotherapeuten empfohlen, aber einen letzten Versuch mit einem ganz speziellen Kissen wollte ich noch wagen. Das Ergebnis? Ich sage mal so: Die Worte „Gute Nacht“ haben seit zwei Wochen eine neue Bedeutung für mich. Ich habe mehr Energie, weniger Augenringe und sogar mein Lebenspartner sagt, ich sehe frischer aus. Und das nur, weil ich endlich gut schlafe.
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