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Mobbing am Arbeitsplatz lebt von Zuschauenden und Schweigen im Team. Mobbing braucht ein Publikum. Erst die Reaktionen – oder das Ausbleiben von Gegenrede – der Kolleg:innen stabilisieren das Verhalten. Wer wegschaut oder aus Angst nicht eingreift, verstärkt unbewusst die Dynamik. Häufig geschieht dieses Schweigen nicht aus böser Absicht, sondern aus Unsicherheit oder der Sorge, selbst betroffen zu sein.
Umso wichtiger ist eine klare Teamkultur. Hinschauen und Ernstnehmen ist der erste Schritt. Abwertendes Verhalten sollte sachlich benannt und Grenzen sollten deutlich gesetzt werden. Ebenso entscheidend ist es, Betroffene aktiv zu unterstützen, Gespräche anzubieten und Solidarität zu zeigen. Beobachtungen können dokumentiert und Vorgesetzte, Betriebsrat oder Beratungsstellen eingeschaltet werden.
„Eine Kultur des Hinsehens, der Klarheit und des Respekts ist der wirksamste Schutz gegen Mobbing“, sagt Susanne Lew, Mobbingreferentin der Diözese Linz und Betriebsseelsorgerin Treffpunkt Mensch & Arbeit Braunau.
Mobbingtelefon der Diözese: kostenlose und anonyme Telefonberatung jeden Montag von 17 bis 20 Uhr, 0732 7610-3610
www.mobbingtelefon.at
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