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Gerade vor den Sommermonaten gewinnt das Thema an Bedeutung. Während Urlaubszeit und Freizeitaktivitäten das Spendenaufkommen traditionell sinken lassen, bleibt der Bedarf in den Krankenhäusern unverändert hoch. Blutkonserven sind zudem nur 42 Tage haltbar und müssen laufend nachgespendet werden.
Wie wichtig Blutspenden sind, zeigt das Schicksal von Brigitte Brunner aus St. Konrad (Bezirk Gmunden). Die 47-Jährige benötigt aufgrund einer chronischen Erkrankung alle vier Wochen zwei Blutkonserven. „Die Blutkonserven sind mein Lebenselixier. Ohne sie würde ich innerhalb weniger Wochen sterben“, sagt sie. Ihre Botschaft an Spenderinnen und Spender: „Für euch ist es ein kleiner Stich. Für mich ist es die Möglichkeit zu leben.“
Jährlich werden in der Blutzentrale des OÖ. Roten Kreuzes rund 60.000 Blutkonserven und 5.000 Thrombozytenkonzentrate hergestellt. Eine zentrale Herausforderung bleibt die Gewinnung neuer Spender:innen, da das Durchschnittsalter der Erstspender:innen steigt. „Jede Blutspende hilft, dieses System stabil zu halten“, sagt Susanne Süßner, medizinische Direktorin der Blutzentrale OÖ.
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