BRIEF_KASTEN
„Alles beginnt mit der Besetzung“, sagt die Kostümbildnerin Renate Martin. Charakter, Auftreten und Agieren auf der Bühne bestimmen die Ausstattung. Valery Tscheplanowa ist die neue Buhlschaft. In Vorbereitung auf diese „größte kleine Rolle“ mit 30 Sätzen hat sie sich intensiv mit der Geschichte des Stückes beschäftigt: „99 Jahre Aufführungsgeschichte sind einfach etwas Einzigartiges“, findet die neue Buhlschaft. Sie selbst habe nie gedacht, dass ihr diese Rolle angeboten werden würde. Nun tritt Valery Tscheplanova in zwei Kostümen auf. Einem roten Kleid, das in leuchtender Farbe das Leben symbolisiert. Der Stoff ist ein Seidenchiffon, 25 Meter Stoff wurden in sechs Schichten genäht. Dazu gibt es rote Samtschuhe mit Zehn-Zentimeter-Absätzen. Erstmals wird die Buhlschaft auch einen Einteiler tragen: „Es ist die erste Buhlschaft mit Hose“, erzählt die Kostümbildnerin. Im Overall wurden Tüll, Marabufedern und Glasperlen verarbeitet, Swarovski-Kristalle glitzern da und dort. 400 Arbeitsstunden wurden in die Kostüme investiert. Es lebe die Handwerkskunst!
Machen Sie mit: Apropos Geschichte: Wie hieß die erste Buhlschaft – und was trug sie? Senden Sie Ihre Antwort bis Sonntag, 4. August an: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: gewinnen[at]kirchenzeitung.at
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