BRIEF_KASTEN
Gestern freuten wir uns noch über das billige Gas, das für behagliche Wärme in den Häusern sorgt. Heute wissen wir, dass der Umstieg auf Alternativen so früh wie möglich erfolgen muss: um nicht mehr am Tropf Russlands zu hängen und um das Klima zu retten.
Meine Frau und ich sind auch persönlich von dem Thema betroffen und haben uns am Wochenende auf der Energiesparmesse in Wels Anregungen dazu geholt. Gut, dass es Möglichkeiten für die persönliche Energiewende gibt.
Beim Klimaschutz ist dennoch noch viel Luft nach oben, wie ironischerweise die Anreise mit dem Zug zur Messe deutlich machte. Eine Verbindung alle zwei Stunden zur Energiesparmesse ist natürlich viel zu wenig.
Die Konsequenz: Die allermeisten Besucher/innen kamen mit dem Auto. Die Erkenntnis, dass Menschen weniger Energie brauchen, um die gleiche Strecke zurückzulegen, wenn sie vom Auto auf den öffentlichen Verkehr umsteigen, wurde bei der Energiesparmesse nicht beherzigt.
Immerhin: Der auf der Fahrt zum Messegelände übervolle Zug zeigte auch, dass viele Menschen da schon weiter wären als die Verantwortlichen in der Verkehrsplanung.
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