BRIEF_KASTEN
Sind Sie schon einmal satt geworden vom Anblick eines Bildschirms, der das tollste Essen in sattesten Farben präsentiert hat? Eben. Der Hunger wird noch größer.
Gusto holen kann man sich auf jeden Fall – und genau das wird in unseren Tagen immer wichtiger, um Menschen wieder aus ihren geschützten Behausungen herauszulocken. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, da muss man selbst entweder zum Kochlöffel greifen oder zumindest im Lokal der Wahl den Magen mit Essbarem füllen. Den Geruch von Scheiterhaufen oder Schweinsbraten hat man dann stundenlang in der Nase.
Ähnlich ist es mit Kultur. Digital zu genießen war eine Möglichkeit, nicht ganz den Bezug zur jeweiligen Szene zu verlieren, egal ob Klassik, Jazz, Pop oder Kirchenkonzert. Auch so mancher Galerienrundgang im Netz hat die Neugierde geweckt.
Aber jetzt kommt die Zeit, da muss man sich von der Couch wieder hochschwingen, um Kunst und Kultur live zu erleben. Wenn der Bass das Herz zum Rasen bringt, ein Original im Museum zu Tränen rührt, das hat was. Mit Maske oder ohne, aber jedenfalls mit voller körperlicher Präsenz und allen Sinnen.
So bin ich!
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