BRIEF_KASTEN
Seit mehr als 20 Jahren ist der aus Absam stammende 48-Jährige in Sachen humanitärer Hilfe unterwegs. Er kann auf Langzeitaufenthalte in Uganda, Äthiopien, Kenia, Nepal und zuletzt in Syrien zurückblicken. Unterwegs war er unter anderem für UNICEF, Weltbank oder die Entwicklungshilfeagentur der Republik Österreich. Das Spezialgebiet Knapps, der an der Universität für Bodenkultur in Wien Wasserwirtschaft und Kulturtechnik studiert hat, ist die Wasserversorgung. „Angesichts der harten Arbeit vor Ort ist es eine sehr positive Erfahrung, wenn man sieht, dass Hilfe, die für die Menschen wesentlich ist, wirkt. Da geht es zunächst darum, das Überleben zu sichern und danach mittelfristige Perspektiven zu entwickeln“, sagt Knapp, der nach anstrengenden Auslandseinsätzen stets Erholung in der Natur seiner Heimat Tirol gefunden hat.
Seine neue Arbeitsstelle bringt den begeisterten Bergsteiger und Schifahrer nun etwas dauerhafter zurück nach Österreich. Den Wechsel zur Caritas begründet er damit, dass er sich mit der kirchlichen Hilfsorganisation und ihren Zielen gut identifizieren könne. Zudem sieht er es als seine Aufgabe an, in Österreich dafür zu werben, eingegangene internationale Verpflichtungen in der Entwicklungszusammenarbeit einzuhalten.
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