BRIEF_KASTEN
"Erneut hält dieser Papst mit seinen Worten Europa einen Spiegel vor:
Einem Europa, das angesichts der Not von Flüchtlingen und der Kälte, die ihnen an den Grenzen und auf den Meeren Europas entgegenschlägt, seine eigene Geschichte verliert und seine humanistischen Werte mit Füßen tritt."
Die „spontanen und deutlichen Worte“ des Papstes in Nikosia/Zypern zum Umgang Europas mit Flüchtlingen und Migranten seien auch aus den Herzen der Überlebenden der NS-Lager gesprochen, erklärte der Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, Christoph Heubner.
Dass Franziskus „diesen fortwährenden menschlichen und politischen Skandal immer wieder benennt und vor die Augen der Welt bringt“, sei für Auschwitz-Überlebende vor allem in der Erinnerung an ihre eigene Geschichte ein „wichtiges Zeichen der Hoffnung“‘, hieß es.
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