BRIEF_KASTEN
Das „Denkmal für das Leben“ zeigt die Gottesmutter Maria mit Jesus im Bauch. Dabei ist die Gebärmutter als Glaskörper dargestellt, in dem der bronzene Jesus zu schweben scheint.
„Ich fand es sehr, sehr spannend, diese Skulptur zu schaffen“, sagte Timothy Schmalz gegenüber Radio Vatikan. Inspiriert worden sei er durch ein Zitat des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski: „Schönheit kann die Welt retten“. Für ihn sei es ein interessantes Projekt gewesen, eine lebensbejahende Skulptur zu schaffen, „die von der Hoffnung handelt, dass Schönheit das Leben retten kann“.
Bekannt wurde Schmalz durch seine lebensgroße Bronzefigur „Homeless Jesus“. Sie stellt einen unter einer Decke liegenden Obdachlosen auf einer Parkbank dar, der wegen der Wundmale an seinen Füßen als Jesus erkennbar ist.
Auf dem Petersplatz in Rom steht zudem seit dem Welttag für Migranten und Flüchtlinge 2019 Schmalz‘ große Bronzeskulptur „Angels Unawares“ (etwa: „Unerkannte Engel“). Diese stellt ein Boot dar, auf dem Migranten verschiedener Zeiten und Kulturen stehen. Aus der Mitte der Menschenmenge ragen Engelsflügel heraus. Die Skulptur spielt auf einen Satz im Brief an die Hebräer im Neuen Testament an: „Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt!“
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