BRIEF_KASTEN
Das „Quo Vadis?“ liegt in der Wiener Innenstadt und ist ein offener Ort für alle: Das Zentrum für Begegnung und Berufung der Ordensgemeinschaften Österreich hat seit Anfang September einen neuen Leiter, den Theologen und Erwachsenenbildner Christopher Paul Campbell.
Der „Zwettlerhof“ ist ein Innen- und Durchgangshof, ein Nebenschauplatz des Stephansplatzes. Dort, gleich hinter dem Dom Museum Wien, wartet ein Ort mit offener Tür auf Neugierige, Müde, Erholungs- und Ratsuchende. Im „Quo Vadis?“ der Ordensgemeinschaften Österreich gibt es Menschen mit offenen Ohren und einem Glas Wasser oder einer Tasse Tee oder Kaffee, ohne Anmeldung kann man Informationen über Orden, Pilgerwege und interessante Angebote bekommen oder beim Mittagsgebet um 12 Uhr mitbeten. „Ich freue mich sehr, dass ich diesen wundervollen Ort als Kreuzung, Wegstation, Knotenpunkt und Aussichtsplattform für die vielen Reisen, die Menschen auf ihren Wegen zu sich selbst und zu Gott machen, mitgestalten darf“, sagt der neue Leiter dieses Anders-Orts, Christopher Paul Campbell.
Nach dem Studium von Theologie, Altgriechisch und Anglistik in Frankfurt/Main war er zunächst an der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg tätig und wechselte dann ins Diözesanmuseum nach Limburg. Zuletzt leitete er die katholische Erwachsenenbildung in Limburg und Wetzlar. Er entwickelte Seelsorgekonzepte rund um Tätowierungen und den christlichen Glaube, woraus auch die „Societas Indelebilis“ entstand, ein Berufsverband für katholische Tätowierer.
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