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Dabei war Zagreb schon sehr lange mehrsprachig. Bis 1617 verteilten sich die 20 Stadträte zu gleichen Teil auf je fünf Vertreter der Kroatischsprachigen, Deutschsprachigen, Italienischsprachigen und Ungarischsprachigen. Die Stadt verteidigte bis Mitte des 19. Jahrhunderts Latein als „neutrale“ Sprache der Verwaltung. Der Name des alten Zagreber Stadtteils „Gradec“ bildet übrigens auch eine gewisse Verbindung zu einer österreichischen Landeshauptstadt: Graz geht auf das slowenische bzw. kroatische Wort „Gradec“ zurück, was so viel wie „kleine Burg“ bedeutet. Die gab es in Graz und auch Gradec war befestigt. Zagreb in seiner heutigen Form entstand erst durch Zusammenschlüsse im 19. Jahrhundert. In der Doppelmonarchie ab 1867 gehörte Zagreb zur ungarischen Reichshälfte.
Machen Sie mit: Zagreb hat auch eine alte deutsche Bezeichnung, die heute kaum mehr gebräuchlich ist. Wie lautet sie?
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Lösung von Ausgabe 9: Die evangelischen Räte heißen Armut, Keuschheit und Gehorsam.
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