BRIEF_KASTEN
Die Samen des Lieschgrases vom Halm zu ziehen und das borstige Halmende jemandem in die Haare zu drehen, war eine böse Kinderneckerei. Beim ähnlichen Kammgras lassen sich die Samen weniger leicht vom Halm entfernen. Das kräftige Knäuelgras vom voll erblühten Rispengras zu unterscheiden, erfordert schon Kenntnis: Es gibt ja von allen wiederum unterschiedliche Arten. Jetzt im Juni lassen sich die Gräser – wo sie bis zur Reife wachsen dürfen – am besten an den Samenständen unterscheiden. Die Vielfalt erregt Staunen: Simsen- und Binsengräser, Flattergras und Pfeifengras, Windhalm und Goldhafer mengen sich unter die Weidelgräser. Dass auch Getreide, Reis und Bambus Gräser sind, sei ebenfalls erwähnt. Auch die Quecke mischt sich in die Wiese. Gartenbesitzer/innen mögen sie nicht, denn „quicklebendig“ ist die Quecke und lässt sich mit ihren Wurzelausläufern kaum aus dem Boden kriegen. Dabei hat gerade ihre Wurzel Heilkraft. Für Mensch und Tier sind die Gräser eine der wichtigsten Nahrungsquellen.
Machen Sie mit: Eine bestimmte, auf Waldboden wachsenden Gräserart wurde für Matratzen- und Polsterfüllungen verwendet. Auch Patschen werden daraus gefertigt. Wie nennt man dieses Gras? Senden Sie die Lösung bis 13. Juni an:
KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz,
E-Mail: gewinnen@kirchenzeitung.at
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