BRIEF_KASTEN
In seinen literarischen Werken setzt sich Navid Kermani für eine tolerante, offene Gesellschaft ein. Es ist ihm als gläubigen Muslim ein Herzensanliegen, die Menschenrechte und den Frieden zu wahren, Ungerechtigkeiten aufzuzeigen und die Würde jedes einzelnen Menschen zu achten, unabhängig von Kultur und religiösem Bekenntnis.
Zahlreich ausgezeichnet. Kermanis Eltern stammen aus dem Iran und sind 1959 in die Bundesrepublik Deutschland eingewandert. Geboren und aufgewachsen ist der 53-Jährige im deutschen Siegen. Navid Kermani studierte Philosophie, Orientalistik und Theaterwissenschaften in Köln, Bonn und Kairo. Seine Romane, Reportagen und Essays sind hoch geschätzt und mit zahlreichen Literatur- und Kulturpreisen ausgezeichnet worden, etwa den Friedrich-Hölderin-Preis (2020) oder den Friedenspreis des deutschen Buchhandels (2015). Kermani lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in Köln. Eines seiner aktuellen Werke ist „Ungläubiges Staunen. Über das Christentum.“ Am 21. November wird Kermani im Rahmen der europäischen Literaturtage bei einer Matinee in der Minoritenkirche in Krems mit der höchsten Auszeichnung des österreichischen Buchhandels geehrt.
Zum Bild: „Kermani steht für Würde des Einzelnen ein, unabhängig von Herkunft und religiösem Bekenntnis. Sein Engagement für eine offene, tolerante Gesellschaft und sein konsequenter Einsatz für die Menschenrechte und den Frieden machen ihn zu einem idealen Preisträger.“
Die Jury über Navid Kermani
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